Kantonaler Apéro für gewählten Behördenmitglieder
Begrüssung zum Apéro
26. Juni 2022
Sehr geehrte Frau Regierungsrätin Fehr, liebe Jacqueline
Liebe Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden des Bezirks Uster
Liebe Kolleginnen und Kollegen
Sehr geehrte Damen und Herren
Ich heisse alle neu- und wiedergewählten Behördenmitglieder ganz herzlich willkommen hier im Musikcontainer Uster. Es freut mich sehr, dass Sie alle den Weg nach Uster gefunden haben und wir uns heute auf Einladung von Regierungsrätin Jacqueline Fehr treffen und austauschen können.
Hinter uns allen liegt ein intensives halbes Jahr. Der Wahlkampf war speziell: Wegen der Pandemie konnten Wahlarenen und Streitgespräche oft nur in reduziertem Rahmen stattfinden. Umso wichtiger wurde der Dialog mit den Wählerinnen und Wählern über andere Kanäle. Die sozialen Medien spielten dabei eine grössere Rolle als je zuvor.
Ihre heutige Anwesenheit zeigt: Sie haben diese besondere Herausforderung erfolgreich gemeistert – Sie wurden gewählt. Dazu gratuliere ich Ihnen herzlich. Und darauf möchte ich im Verlauf des Abends auch gerne mit Ihnen anstossen.
Uns im Bezirk Uster verbindet vieles: der Greifensee als eines der schönsten Naherholungsgebiete im Kanton, grosse und kleine Gemeinden, Nachbarinnen und Nachbarn. Wir arbeiten in verschiedenster Weise zusammen und kümmern uns um den Alltag der Menschen vor Ort – um Schulen, die Pflege betagter Menschen, die Abfallentsorgung, die Unterstützung von Vereinen, den Unterhalt von Strassen und Gebäuden. Wir sorgen für Turnhallen, Schulhäuser, Sportplätze, Kläranlagen und vieles mehr. Vor allem aber kennen wir die Menschen, ihre Anliegen, Sorgen und Nöte.
Als Bezirkshauptort steht die Stadt Uster in einer besonderen Verantwortung. Mit rund 36’000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Uster ein regionales Zentrum. Unsere Stadt- und Regionalbibliothek, das Hallenbad, die Kulturangebote oder auch das Zeughausareal werden längst nicht nur von Ustermerinnen und Ustermern genutzt, sondern von Menschen aus der gesamten Region Greifensee und dem Zürcher Oberland.
Deshalb ist uns die gute Zusammenarbeit unter den Gemeinden ebenso wichtig wie jene mit dem Kanton. Vorgaben von oben müssen vor Ort umgesetzt werden – dabei zählen Gemeindeautonomie ebenso wie Einheitlichkeit, denn sie schafft auch Gerechtigkeit. Es braucht Abstimmung, Dialog und immer wieder Aushandlungsprozesse.
Uster versteht sich als Teil der Region – als Zentrum am Greifensee und als «Tor ins Zürcher Oberland» Richtung Bachtel. Für die über 100’000 Menschen unserer Region möchten wir weiterhin ein regionales Spital führen. Und auf dem Zeughausareal soll ein Kultur- und Begegnungszentrum entstehen – ein Ort für Kultur, Wirtschaft und Bildung. Wer weiss: Vielleicht treffen wir uns nach den nächsten Wahlen bereits dort.
Ich möchte nun bei meinem Vorsatz einer kurzen Rede bleiben und das Wort weitergeben.
Liebe Jacqueline, mit dieser Einladung hast du diesen Austausch hier in Uster möglich gemacht.
Herzlichen Dank dafür!

